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| Texte
der letzten 15 Jahre zur Zeitfragen |
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Gefahren
einer zunehmend globalisierten, kartellisierten, informatisierten und
von den Medien beherrschten Welt für den einzelnen Menschen, Gesellschaft,
Wirtschaft und Staat.
Der
rasch wachsende Graben zwischen den armen und den reichen Menschen, Völker
und Staaten-Gefahr sozialer Unruhen und Revolten gegen eine Art von Neokolonialismus.
Die
moderne postindustrielle Gesellschaft und ihr Einfluss auf die Marktwirtschaft
(Neoliberalisierung), den Sozial- und Fürsorgestaat, die Freiheit
und Unabhändigkeit von Menschen. Völker und Staaten.
Innen-
und aussenpolitische Probleme der Schweiz, ihre Zukunft in einer Welt
wachsender, gegeneinander rivalisierender wirtschaftlicher und politischer
Blöcke, privater oder staatlicher Zusammenballungen, besonders auch
eine vernünftige Politik der Schweiz gegenüber der Europäischen
Union.
Recht,
Rechtsstaatlichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Völkerrecht
Menschenrechte und Menschenwürde in einer zunehmend kriminalisierten
Welt und von Terror jeder Art, brutaler und roher Gewalt verwirrten Zeit.
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Es
handelt sich um das Datum der Erstellung der vollständigen Originaltexte,
die später mit redaktionellen Aenderungen (Titel, Formulierungen
und Konklusionen) und oft beträchtlichen Kürzungen veröffentlicht
wurden. |
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| 1990
- 1991 - 1992 - 1993 - 1994 |
| 1995
- 1996 Die Stimme der Anderen, Band I - hier runterladen
Teil eins 444 KB - Teil
zwei 448 KB |
| 1997
Die Stimme der Anderen, Band II - hier runterladen Teil
eins 220 KB - Teil zwei 200 KB - Teil
drei 200 KB |
| 1997 - 1998 - 1999 - 2000 - 2001- 2002 - 2003 - 2004 |
| Texte nach 2004: Siehe Kommentare/Archive |
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| hhhhh |
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alle
Texte © FW
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| 13.
Januar 92 |
Gorbatchow
am Ende oder nur in der Wüste
Text
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| 21.
Januar 92 |
Das Ende des Sowjetimperiums
Neue Namen, neue Rechtsformen, aber immer noch das alte Sytem mit den
gleichen Methoden.
Text
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| 22.
Januar 92 |
Hat
Frankreich Angst vor der neuen EU?
Mit der der durch Maastricht geschaffenen Europäischen Union auf
den 1. Januar 92 ist in Frankreich eine seltsame Stimmung aufgekommen.*
Text
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| 31.
Januar 92 |
Wirtschaftshilfe westeuropäischer Pioniere im Osten
Text
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| 29.
März 92 |
Neutralität
nicht leichtfertig aufs Spiel setzen
Je mehr Konflikte es auf der Welt, besonders auch in Europa gibt, die
drohenden Auseinandersetzungen mit dem fernen Osten, zwischen Europa und
den USA, die neuerwachten militärischen Kräfte in Russland,
weltweite oft national verankerte Kriminalität usw.usf. machen die
schweizerische Neutralität noch wichtiger als bei ihrer Entstehung
nach dem westphälischen Frieden und ihrer Anerkennung durch den Wiener-Konkgress
1815.*
Text
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| 23.
Mai 92 |
EWR
- Etappe oder Rückversicherung?
Das offizielle Beitrittsgesuchs des Bundesrats kurz vor der Debatte des
EWR in den Eidg.Räten hat das Volk überrascht , verunsichert
und vor den Kopf gestossen. Damit wurde das Nein zum EWR am 6.Dezember
verursacht. *
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| 1.
Juni 92 |
Jugoslawien - Aktionen statt Sanktionen
Balkan Spielball der Grossmächtepolitik.
Text
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| 2.
Juni 92 |
Der
Bundesrat war für das EG-Beitrittsgesuch nicht allein zuständig
Mit der Einreichung des Beitrittsgesuch ohne vorherige Konsultation der
von Volk und Ständen hat der Bundesrat eindeutig die Bundesverfassung
verletzt.
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| 30.
Juni 92 |
Wetterleuchten
in Europa - ein neu erwachter Nationalismus
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| 17.Jul.92
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Der
EWR entpuppt sich als eine Falle für die Souveränität der
Schweiz
Mit dem offiziellen Beitrittsgesuch fühlt sich das Volk irregeführt.
Zudem hängen EWR/Eg/Maastricht innerlich so zusammen, das ein Ja
zum EWR ein Ja zum EU ist - dabei ist gar nicht sicher, dass ein Alleingang
der Schweiz nicht das beste wäre. *
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| 31.
Juli 92 |
Wünschenswert
ist ein der direkten Demokratie würdiger EWR- Abstimmungskampf
Beim Profil der Beitrittsbefürworter und dem Verhalten der Behörden
leider kaum möglich.
Text
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| 9.
September 92 |
EWR
im Schatten von Maastricht
Grundsätzlich Auseinandersetzung mit der Rolle der Schweiz kurz vor
der Abstimmung am 6. Dezember.
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| 29.
September 92 |
Patrioten
oder Nationalisten?
Wer gegen die supranationale EU ist, der ist nicht gegen Europa; er ist
ein guter Schweizer, ein Patriot!
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30.
Dezember 92
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Zeit
zur Erneuerung der Europapolitik der Schweiz
Erste Reaktionen nach dem EWR-Nein.
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| hhh |
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alle
Texte © FW
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8.
Januar 93
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Schweizer
Qualitätsarbeit
Ausdauer, Zuverlässigkeit und Kreativität sind immer noch die
Merkmale schweizerischer Qualität - vielleicht weil immer noch viel
gearbeitet- im Vergleich zu anderswo sind die Kaffeepausen immer noch
kürzer.
Text
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| 18.
April 93 |
Humanitäre Gründe für ein starke Schweizer-Armee
Als Geburtsort der Idee des Roten Kreuzes ist es jetzt wiederum an der
Schweiz, die Idee eines unabhängigen internationalen militärischen
Korps zum Schutze humanitärer Aktionen zu lancieren.
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| 3.
Juni 93 |
Die
Verantwortung Westeuropas für den Balkan
Seit dem Ausgang des Altertums war der Balkan Spielball der Politik der
europäischen Grossmächte und hat über 500 Jahre unter der
osmanischen Herrschaft gelitten. Die Friedensverträge nach dem ersten
und zweiten Weltkrieg haben die zahlreichen Völker und Religionen
zu nicht lebensfähigen Staaten zusammengewürfelt, wodurch die
heute bestehenden Konflikte verursacht wurden.*
Text
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| 27.
Juni 93 |
Die
Illusion einer freien Weltwirtschaft
Das seit dem letzten Weltkrieg angestrebte Ziel einer freien Weltwirtschaft
entpuppt sich trotz der Anstrengungen zahlloser internationaler Organisationen
und Jahre langer Verhandlungen als eine Illusion. Irgendwie entfernt sich
dieses Ziel; statt weltoffener und solidarischer zu werden kapseln sich
Staaten und Völker wieder mehr ab oder gruppieren sich zu geschlossenen
Wirtschaftsblöcken; statt gemeinsam erarbeiteter Lösungen ein
individuelles, hartes "Zug um Zug Verhandeln". Der hochgejubelte
Multilateralismus weicht einem neuartigen "Intramultilateralen Bilateralismus".
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| 28.
Juni 93 |
Die
einen reden, die anderen sterben
Die Probleme der Welt, insbesondere der Völker, können nicht
durch Worte, sondern nur durch Taten, und zwar rasche und wirksame Aktionen
der einzelnen Staaten geregelt werden.
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| 10.
Juli 93 |
Raus
aus der Weltkrise
Wirtschaftswachstum allein bringt die Lösung nicht, es braucht ein
besseres Gleichgewicht zwischen menschlicher Arbeit, Profitdenken und
der Umwelt - Symptombekämpfung der Krisen allein genügt nicht.
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| 29.
Juli 93 |
Mehr
Sorge tragen zur Landwirtschaft
Kriege und Katastrophen zeigen immer wieder, dass jede Gruppe von Menschen,
Dörfer, Regionen und Länder niemals auf eine eigene landwirtschaftliche
Versorgung mit dem Nötigsten verzichten sollten. Und das, ob es den
Rationalisierer und Profitdenker, den weltweit tätigen Händler
zum Nachteil der armen Bevölkerungen in den entwickelten Ländern
passt oder nicht.
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| 18.
September 93 |
Jerusalem
- zwei Hauptstädte an einem Ort
Warum nicht? - Die Idee mag abwegig scheinen, aber die gegenseitige Anerkennung
von Israel und der Palästinensischen Befreiungs- Organisation (PLO)
kann nur von Bestand sein, wenn für Jerusalem eine brauchbare Lösung
gefunden wird.
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| 13.
Oktober 93 |
Russland: Ordnung in der Unordnung
Russland ist noch lange nicht am Boden - die Kräfte sind unerschöpflich
und der Slawe gibt nie auf.
Text
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| 16.
Oktober 93 |
Der
"Röschtigraben"
Keine Tatsache, sondern eine Erfindung der Romands, um ihrer Enttäuschung
zum EWR-Nein Ausdruck zu geben und ein von den Medien breitgeschlagener
Begriff.
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| 22.
Oktober 93 |
Mehr
Milliardäre gleich mehr Arbeitslose?
So agressiv das klingt, so wahr ist es bei genauer Analyse: Milliardäre
entstehen aus Profitemachen, Profite entstehen aus unschlagbarer Konkurrenzfähigkeit,
diese entsteht aus Rationalisierung, und was heute am leichtesten wegrationalisiert
werden kann (Dank Informatik, weltweite direkte Kommunikation und Cyber-Robotik)
das ist die menschliche Arbeit.
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| 9.
November 93 |
Bundesrat
und Parlament sind nicht zu bilateralen Verhandlungen zuständig
Nach dem Nein des Volkes vom 6. Dezember 1992 handelt es sich in Wirklichkeit
um getarnte Neuverhandlungen des EWR, weil der Verhandlungsgegenstand
der sogenannten vier Feiheiten der gleiche ist.
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20.
November 93
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Saubere
Schweiz
Sauberkeit heisst auch Sicherheit, Recht und Ordnung.
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Résumé
/ alle
Texte © FW
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| 2.
Januar 94 |
Aussenpolitische
Illusionen der Schweiz
Die Zukuft der Schweiz darf nicht nur als Mitglied eines grossen europäischen
Blocks gesehen werden, sondern als ein weltweit offener, unabhängiger,
neutraler und humanitär aktiver Staat, umsomehr als die Konflikte
zwischen den grossen politischen und wirtschaftlichen Blöcken und
anderen Machtzusammenballungen vorprogrammiert sind.
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| 5.
Februar 94 |
Nullwachstum
für die moderne Wirtschaft
Utopie oder Ueberlebensfrage des anbrechenden Jahrtausends. Die Gefahr
eines dritten (wirtschaftlichen) Weltkriegs.
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| 7.
März 94 |
Das
Ja zur Alpeninitiative
Hören wir auf mit dem gegenseitigen Beschimpfen - die Alpeninitiative
ist für das Land und die Bewohner der Täler eine gute Sache,
letzlich auch für einen besseren Umweltschutz in Europa.
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| 13.
März 94 |
Frankreich
wieder eine Monarchie?
Was ist der Unterschied zwischen einer Präsidial-Republik vom Muster
de Gaulles und dem königlichen Gehabe eines Mitterand einerseits
und einer konstitutionellen Monarchie andererseits. Für Frankreich
ist das einerlei mit seiner ohnehin grossen Schwäche für königlichen
Prunk und Aufwand.
Text
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| 21.
Mai 94 |
Blauhelme
nur halbe Sache
Die UNO ist eine politische Organisation: Ein wirksamer militärischer
Schutz humanitärer Aktionen kann deshalb nur von einem international
anerkannten, politisch unabhängigen, genügend starken Schutzkorps
unter eigener oberster Führung gewährleistet werden. Die Schweiz
wäre die ideale Basis dafür.
Text
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17. Juni 94 |
Demokratien
des Westens in Gefahr
Wenn Demokratie die Regierung durch das Volk und für das Volk "by
the people and for the people" ist, dann haben die wirklichen Verhältnisse
in den meisten Staaten der Welt, mit einer echten demokratischen Regierungsform
nicht mehr viel gemeinsames.
Text
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| 30.
Juni 94 |
Die
Schweiz auswechseln
Wegen dem Nein zum EWR wird neuerdings die Schweiz aus allen Kreisen im
Lande heruntergemacht. Am schlechtesten kommen die Neinsager zu EWR/EU
weg, denen überhaupt nicht zugestanden wird, dass es auch ihnen um
das Erhalten der Schweiz, so wie sie gewachsen ist, geht. Alles soll jetzt
ausgewechselt werden - vielleicht wäre den EWR-Befürworter zu
empfehlen selber die Heimat zu wechseln.
Text
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| 25.
Juli 94 |
Lehren
aus dem Schrecken in Ruanda
Bei Millionen von Flüchtlingen, die inmitten militärischer Kämpfe
herumirren, Sicherheit sowie Hilfe vor Not und Elend suchen, kann humanitäre
Hilfe nur durch einen flächendeckenden militärischen Schutz
gewährleistet werden. Dazu braucht es alle Staaten und nicht nur,
wie in Ruanda, ein Land (Frankreich).
Text
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| 2.
September 94 |
Von
Delors zu Delors
Delors als Sprengkandidat zugunsten Chiracs gegen Balladur - alles geschickt
eingefädelt von Mitterand dem Grossmeister der politschen Intrige,
der glaubte leichter Chirac als Balladur schlagen zu können.
Text
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| 17.
September 94 |
Erneuerung
der direkten Demokratie in der Schweiz?
Mit der Gesamtrevision der Bundesverfassung sollen im wesentlichen nur
Text und Gliederung moderner und klarer gestaltet werden, aber ein wirkliche
Erneuerung der direkten Demokratie ist nicht vorgesehen, eher eine Einengung
der Volksrechte; auf jeden Fall sind keine direkte parlamentarische Verantwortung
des Bundesrats und dem Volk gegenüber (z.B. Misstrauensvotum und
Kolletkivabsetzung) und keine schärfere Trennung der drei Gewalten
in Diskussion.
Text
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| 3.
Oktober 94 |
Das
schweizerische Antirassismus-Gesetz
Ein zweischneidiges Schwert, weil es von Ausländern nicht nur gegen
Schweizer, sondern auch unter sich benützt werden kann und zu noch
mehr Unruhen führen kann; dafür kein Schutz gegen Verunglimpfungen
der Schweizer als Nation - angeblich weil die Schweizer keine Ethnie sind,
so defacto weniger Schutz geniessen als ein Kurde oder Tamile.
Text
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| 16.
Oktober 94 |
Spiegelfechterei
am Golf
Typisch für die USA und die Staatengemeinschaft wird davor zurückgescheut,
bei den notorischen Konfliktorten der Welt durch eine harte, aber auch
wirksame militärische Aktion Ruhe zu schaffen. Es wird parlamentiert,
mit dem Säbel gerasselt und dann wieder zurückgekrebst zum Nachteil
der hilflosen Bevölkerungen und auf die Gefahr hin eines, nicht mehr
oder nur mit viel mehr Aufwand, kontrollierbaren Brandherds.
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14.
November 94
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Dilemma
in Frankreichs Europa - Politik
Präsidentschaftswahlen sind in Frankreich die Stunde der Wahrheit.
So realisieren diesmal viele Franzosen, wie sehr Deutschland in der EU
das Sagen hat und befürchten, eine gesteigerte Supranationalität
der EU werde ausschliesslich der Machtpolitik eines wieder zur Hegemonie
erwachten Deutschland nützen. Aus diesem Zwiespalt heraus verzichtet
Delors auf die Präsidentschafts-Kandidatur und macht das französische
Stimmvolk unsicher.
Text
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Texte © FW
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30.
April 97
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Frankreich:
von einer Parlamentsmehrheit zur anderen
Frankreichs
Parlamentswahlen stehen ganz im Schatten von Maastricht, weil die mit
dem Euro verbundenen Budgetkürzungen den Sozialstaat in Frankreich
gefährden und die Sozialisten unter Jospin, gleich wie auch Chirac,
gegenüber der EU zurückhaltend sind - vielleicht führt
das Tandem Chirac-Jospin zu einer neuen Art von Kohabitation
Text
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3.
Mai 97
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Wieder
hat das Volk den Schwarzen Peter
Für
die vom Bundesrat vorgeschlagene Sieben-Milliarden-Solidaritäts-Stiftung
aus dem Gold der Nationalbank soll angeblich das Volk entscheiden -
aber viel wird es dazu nicht zu sagen haben, weil Bundesrat und Parlament
auf dem kleinen Wege, stückweiser Aenderung des bestehenden Systems
das Stimmvolk umgehen werden
Text
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| 13.
Juni 97 |
David gegen Goliath
Die
Verhandlungen des Verkehrsabkommens zeigen, dass es heute um grundsätzliche
Fragen unserer Zeit geht: die Schwäche einzelner Staaten und Länder
gegen die Uebermacht grosser globalisierter wirtschaftlicher, finanzieller
Zusammenballungen und breit abgestützte politische Bewegungen
Text
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17.
Juni 97
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Maastricht - Diktat aus Bonn
Der
Gegensatz zwischen sozialer Sicherheit (also höhere Budgetausgaben)
und Stabilitätspakt für den Euro (also ausgeglichene Budgets)
zeigt sich bei Maastricht als ein markanter Gegensatz zwischen Deutschland
und Frankreich, weil ein starker Euro für Hegemoniebestrebungen
Deutschlands unerlässlich ist
Text
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18.
Juni 97
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Der deutsche Bundeskanzler Kohl dominiert Reform der Maastricht-Verträge.
Ein
sehr komplexes Vertragswerk. Wesentliches Merkmal ist die Verankerung
eines Europas der zwei Geschwindigkeiten : ein kleiner innerer Kern
der massgebenden "Grossen" und der sich darum satellisierenden,
bei der Integration weniger weit gehenden, deshalb auch weniger massgebenden
Staaten
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23.
Juni 97
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Wer
ist eigentlich wirklich hinter dem Nazigold her?
Die
Angriffe auf die Schweiz, nicht nur aus dem Ausland, sondern auch von
innen heraus haben kein Ende. Die Frage nach der völkerrechtlichen
Grundlage ist offen. Moralisch mag die Sache anders liegen, aber geht
es nur um Gerechtigkeit oder um viel Geld (erste Fassung 3.Mai 97)
Text
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| 20.
Sepember 97 |
Schweizer sind keine Ethnie
qualifizieren
deshalb nicht für den Schutz des Rassen-Diskriminierungs-Verbots
des Schweiz. Strafgesetzbuches, was an sich eine, aber im umgekehrten
Sinne, dafür umso skandalösere, vollständig verfassungswidrige
Diskriminierung (Verletzung der Gleichheit vor dem Gesetz, alter Art.4
BV) ist
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1.
Oktober 97
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Positives am Nein zur Finanzierung der Arbeitslosenversicherung
Mit
seinem Nein zum dringlichen Bundesbeschluss betreffend höhere Beiträge
der Arbeitslosen hat das Volk Bundesrat und Parlament eine doppelte
Lehre erteilt, indem der Beschluss zur Abstimmung gebracht und dazu
noch "bachab" geschickt wurde. Positiv, weil die Initiative
von der Romandie kam
Text
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27.
Oktober 97
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Wollen die EU wirklich einen Abschluss der bilateralen Verhandlungen?
Nach
drei Jahren Verhandlungen und weitgehenden Konzessionen ist die EU noch
nicht zufrieden. Will sie wirklich zum Abschluss kommen oder hofft sie
auf ein weiteres Nachgeben
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1997:
Ein unerfreuliches Jahr für die Schweiz
Noch
mehr als in den vorangehenden Jahren ist die Schweiz aus dem In- und
Ausland beschimpft und verleumdet worden, nur weil eine Mehrheit des
Volkes nicht bereit ist, Werte wie Unabhängigkeit, Neutralität
und die direkte Demokratie zugunsten der EU, der UNO und anderer Machtzusammenballungen
aufzugeben
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Texte © FW
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| 24.
Februar 98 |
Wer
hat wen in der Irakkrise ausgespielt
Ein typisches Beispiel für das Vorgehen der nach dem letzten Weltkrieg
in den USA entstandenen und dank der gross gewordenen Medienwelt auf der
ganzen Welt ihr undurchsichtiges Spiel treibenden "builtup boys"
in Washington oder in Bagdad, sodass heute schwer zu sagen ist, wer wen
ausgespielt hat.
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| 6.
März 98 |
Kosovo
- Was kann die EU schon tun?
Eigentlich wäre es jetzt an der EU, die sich anheischig macht die
Geschicke Europas lenken zu wollen, auch für Ordnung im Kosovo zu
sorgen und nicht immer auf die USA zu warten, die ohnehin recht wenig
von den Verhältnissen im Balkan verstehen.
Text
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| 7.
März 98 |
Ausländer
- "den Weizen vom Spreu trennen"
Mit dem prozentual höchsten Ausländeranteil und getreu seiner
humanitären Tradition ist und bleibt die Schweiz ein Flüchtlingsland
par excellence, was immer auch gewisse Junghistoriker behaupten. Mit der
Aufnahme von Flüchtlingen gewährt die Schweiz Gastrecht und
kann deshalb auch verlangen, dass dieses Gastrecht respektiert wird.
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| 9.März
98 |
Wer
gehört zum "Wohlstandsmüll"?
So gut das System des Sozialstaats an sich ist, muss doch auch das Problem
des Missbrauchs im Auge behalten werden. Gerade in einer Zeit, in welcher
Forderungen jeder Art mit Kundgebungen auf der Strasse, und zwar meistens
sehr massiv, geltend gemacht werden, geht es um das richtige Mass, das
Finden eines gesunden Gleichgewichts in allem, was wir tun.
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| 19.Mai
98 |
Schweiz
/ EU - Jetzt auf Distanz gehen
Vorwärtsblicken heisst nicht überstürzt der EU beitreten,
sondern diese in aller Ruhe kritisch prüfen vor allem in einer Zeit,
in welcher die bestehenden Wirtschaftssysteme der Welt in Frage gestellt
sind.
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| 1.Nov.98
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Wer
ist da isoliert?
Mit seinem Staatsbesuch in der Schweiz zeigte Chirac, dass für ihn
die Schweiz ein wichtiger Nachbar, aber auch ein wichtiger Teil Europas
ist. Der Unabhängigkeitswille gegenüber der EU fand bei ihm
eher ein deutliches Wohlwollen. Also von einem Isoliertsein keine Rede.
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| 12.Nov
98 |
Ohne
Opposition keine Demokratie
Regierungen und Parlamente, Entscheidungsträger in Finanz, Wirtschaft
und Politik, kurzum die sogenannte "classe politique" verpassen
keine Gelegenheit, um jede Opposition vom Volk, von den Gemeinden, Kantonen
und Regionen, auch der Bürger unter sich abzubauen. So wird die für
das Funktionieren einer Demokratie unerlässlich Auseinandersetzung
immer rascher abgewürgt.
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| 17.Nov.98 |
Was
für eine Asylpolitik ?
Kosovo zeigt die Dringlichkeit einer grundlegenden internationalen und
nationalen Neuordnung des Flüchtlingswesens.
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15.Dez
98
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Schweiz
- EU - Bilaterale Verträge
Ueber die bilateralen Verträge, wenn es überhaupt je zu einer
Abstimmung kommt, muss jeder mit sich selber ins reine kommen. Er muss
wissen, dass die Verträge unweigerlich eine "kalte" Integration
in die EU bewirken. Der Bundesrat muss positive Beweise für seine
loyale Haltung erbringen: vorheriger Rückzug des Beitrittsgesuchs,
ein im Abstimungsbeschluss enthaltene Garantie keine Beitrittsverhandlungen
während einer bestimmten Zeit (Moratorium) zu führen.
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| hhhhh |
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alle
Texte © FW
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17.
Januar 99
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Statt
Zauberformel eine konstitutionell verankerte Opposition zum Bundesrat
Wenn
nicht rasch die Zauberformel für die Zusammensetzung des Bundesrats
bzw. die so viel gerühmte Konkordanz modernisiert werden, dann
wird es, wie auch in allen Nachbarstaaten, zu einem Zusammenbruch der
bürgerlichen Parteien und einer Machtübernahme der Sozialisten
kommen - das ist ja auch das Ziel der fanatischen Eurobefürworter
Text
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24.
Februar 99
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Davoser-Forum:
jetzt macht die Globalisierung auch den Mächtigen dieser Welt kalte
Füsse
die
Globalisierung, kombiniert mit der weltweit unheimliche Ausmasse annehmenden
"Fusionitis", kontrolliert von transnatio- nalen Mega-Zusammenschlüssen,
die über den Staaten und Rechtsordungen stehen, die dem Götzendienst
der shareholdervalue und finanzieller Macht verschrieben sind, macht
den Initianten dieser Entwicklung Angst - Angst vor dem Zorn der armen
und ausgenützten Menschen und Völker...
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4.
März 99
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Angst
vor einer hemmungslosen Globalisierung
In
den Himmel hochgejubelt, haben die Mächtigen auf der Welt jetzt auf
einmal Angst vor der sich flächendeckend weltweit ausdehnenden
(Neo)
Liberalisierung, besser gesagt Neokolonialisierung, der das neutralere
Mäntelchen Globalisierung umgehängt wird. Das vermag aber
nicht zu verhindern, dass Mega -Unternehmens-Zusamenballungen die Welt
regieren, die Armen ausbeuten und die Reichen nicht viel Gescheites
mit ihrem Geld anzufangen wissen
Text
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3.
September 99
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Die
bilateralen Verträge im Parlament
Stimmbürger
links liegen gelassen, denn nach der Verfassung hätte der Bundesrat
bei einem so wichtigen Geschäft das obligatorische Referendum vorsehen
müssen. Hoffentlich wird jetzt das von einer kleinen, von den politischen
Parteien unabhängigen Gruppe lancierte Referendum Wirklichkeit
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27.
Oktober 99
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Erneuerung
der direkten Demokratie der Schweiz
revidierter
Text aus den Jahren 1992/93 im Hinblick auf die inzwischen in Kraft
getretene "Gesamtrevision" der Bundesverfassung, die in
Wirklichkeit eine Reinschrift und Verwässerung des bundestaatlichen
Systems einer direkten Demokratie ist. Der nunmehr lancierte Text hat
so noch mehr Bedeutung, weil er sich für eine Erhaltung der ursprünglichen
Idee unseres Staatswesens einsetzt und wirkliche Reformen vorschlägt:
Volkswahl des Bundesrats, Stärkung des obligatorischen Referendums,
Beibehaltung des Ständemehrs, Volkswahl der Ständeräte
in allen Kantonen, Abschaffung der Zauberformel und Misstrauensvotum
dem Bundesrat und Parlament gegenüber von seiten des Stimmvolks
durch direkte Initiative.
Text
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11.
Dezember 99
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Bergier-Bericht - eine politisch manipulierte Wertung
Der
Bergier Bericht, ein noch viel unrühmlicheres Kapitel Schweizergeschichte
als das von ihm angeprangerte schweizerische Verhalten während
dem letzten Weltkrieg
Text
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Bundesratswahlen
- die verpasste Gelegenheit des Jahrhunderts
Die
letzten Bundesratswahlen waren nichts anderes als ein gefährliches
Spiel der massgebenden Parteien, die aus den letzten Parlamentswahlen
mit einer Volksmehrheit hervorgegangene Partei (SVP) von dem ihr zukommenden
zweiten Sitz im Bundesrat abzuhalten. Die unnatürliche Allianz
zwischen den zwei anderen bürgerlichen Parteien und den Sozialdemokraten
hat ein für allemal der "Zauberformel" fur die Zusammensetzung
des Bundesrats den Garaus gemacht
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fw |
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/ alle
Texte © FW
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14.
Februar 00
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Sind
die bilateralen Verträge eine Falle?
Ohne
jeden Zweifel sind die bilateralen Verträge eine Falle. Ob sie
am 21.Mai angenommen oder abgelehnt werden, die EU-Lobby in der Schweiz
wird alles daran setzen, dass sehr rasch die Beitrittsverhandlungen
in Gang kommen. Allenfalls wird die EU die Ratifizierung verzögern,
um so den Druck auf einen Beitritt zu erhöhen
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6.
April 00
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Bilaterale
Verträge - "Point of no return"
Mit
den bilateralen Verträgen wird ein Punkt erreicht, in welchem die
Schweiz so sehr in das Gestrüpp der unter dem Vorwand der Eurokompatibilität
auf kaltem Wege ( ohne Zustimmung der Volkes)übernommenen EG/EU-Rechtsnormen
verfangen sein, dass das Land gar nicht mehr in der Lage wäre,
Nein zu einem EG/EU-Beitritt zu sagen
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13.
April 00
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Diktat
aus Bern zur Abstimmung am 21. Mai
Systematisch
wird das Stimmvolk irregeführt, in dem der Bundesrat versichert,
die Bilateralen hätten nichts mit dem Beitritt zur EU zu tun; es
handle sich vor allem um rein wirtschaftliche und spezifisch-technische
Regelungen, aber in keiner Weise um einen politischen Entscheid im Sinne
eines wichtigen Schritts zur Annäherunmg an die EU
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22.
April 00
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Bilaterale
Verträge - ein Schritt zu viel!
Zusammen
mit dem durch die Swisslex autonom, und gegen den Volktsentscheid vom
6.Dezember 1992, übernommenen Eurorecht, würde die nunmehr
in den bilateralen Verträgen vorgesehenen Euronormen weit über
die 50% Grenze gehen- eine solche als Eurokompatibilität getarnte
Intergration der Schweiz auf kaltem Wege in das Rechtssystem der EG/EU
wäre ein grosser Schritt zuviel
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Mai
1995
(überarbeitet Juni 2000)
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"Angst
vor dem Brüsseler - Europa" Realität und Illusion der
EG/EU
(Eine
grundlegende Analyse des heutugen Zustands der EU)
Die
Frage ist eher, ob die von der Schweiz bei einem Beitritt zu leistenden
Opfer gerechtfertigt wären, gemessen an den deutlich zutage tretenden
inneren und äusseren Schwächen
der EU. Auf jeden Fall ist diese heute weit entfernt von den ursprünglichen
Zielsetzungen eines starken, in sich gefestigten
staatlichen Gebildes (Staatenbund
oder Bundesstaat), das Frieden, Ordnung, eine gewisse wirtschaftliche
und soziale Gerechtigkeit auf unserem Kontinent zu garantieren vermag;
sie präsentiert sich vielleicht nach aussen als ein starker Zusammenschluss
unabhängiger Staaten, in Wirklichkeit, so d'Aubert, wird sie nach
innen von einer schwerfälligen
Technostruktur und einem bereits
heute erschreckende Ausmasse annehmenden Konglomerat
von internationalen und nationalen, nachlässigen oder korrupten
Technokraten, Beamten, Experten, Beratern, Lobbyisten, internationalen
Geschäftsleuten jeder Art, einschliesslich der neu entstandenen
EuroMafia
("Euromerta" genannt) dirigiert. In die EG/EU integriert,
würden wir darunter noch mehr leiden als dies bereits der Fall
ist. und sollten deshalb abwarten, ob die von Delors verlangten Reformen
zu brauchbaren Lösungen führen.
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1.
Juni 00
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Was
kommt nach dem Ja am 21. Mai
Die
Irreführung des Bundesrats hat sich gelohnt - weniger als 50% der
StimmbürgerInnen sind zur Urne gegangen. Das Ja wird von immer
breiteren Kreisen des Volkes in Frage gestellt und es kommt sich an
der Nase herum geführt. Der Bundesrat jubiliert und will nun rasch
dem nach ihm positiven "Schritt einer Annäherung an die EG/EU"
die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen folgen lassen und das, obwohl
er noch vor der Abstimmung sagte, die Bilateralen beträfen wirtschaftliche
und nicht politische Fragen
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10.
Juni 00
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Der
Weg zur Europäischen Union (EU)
Rückblick
zum besseren Verständnis der Bemühungen zu einer supranationalen
Integration in Europa mit all den damit verbundenen Gefahren. Vortrag
gehalten am Kongress der Gesellschaft "Mut zur Ethik" und der
Wochenzeitung "Zeit-Fragen" in Wettingen, Kt.Zürich
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10.
Juni 00
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Wettingen:
Schlussvotum
Tagung Mut zur Ethik, Sanktionen gegen Oesterreich
In
den meisten europäischen Ländern, vor allem auch in den
Mitgliedstaaten der EG/EU macht sich beim Volk ein wachsender Unwille
und Wiederstand bemerkbar gegen das unüberschaubare Gebilde in
Brüssel, seinem Imbroglio von ineinander vermischten, vernetzten
und wiedersprechenden supranationalen und bilateralen Normen; tausenden
von Rechts-Normen, die Willkür, Korruption und Hegemoniebestrebungen
jeder Art von Staaten, Lobbies, internationalen kriminellen Organisationen
und riesigen transnationalen Unternehmen und Gruppierungen einen idealen
Nährboden zum Nachteil der Kleinen und Schwachen bieten
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1.
Juli 2000
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Chiracs
Idee für die "Verfassung" einer Europäischen Föderation
Seit
Jahren wird auf die Gefahr für ganz Europa durch die in Frankreich
und Deutschland geprüften Projekte eines Inneren Kerns der EG/EU
hingewiesen. Nunmehr hat Chirac die Karten auf den Tisch gelegt und
sich für die Schaffung eines solchen Inneren Kerns mit seiner eigenen
Verfassung und Regierung stark gemacht. Dieser Innere Kern, für
den noch der Name fehlt, würde in der EG/EU als Einheit auftreten
und dort dank der ihm zukommenden Stimmen die Entscheidungen auf dem
Wege von Mehrheitsbeschlüssen treffen. Die Kleinen, aber auch die
mittelgrossen europäischen Staaten würden so zu blossen Satelliten
oder mit der Zeit zu einer Art mehr oder weniger autonomer Provinzen
(in nebensächlichen Fragen des alltaäglichen Lebens) oder
gar zu blossen Protektoraten werden. Das Veto, das einzige Sicherheitsventil
der Selbständigkeit, würde wegfallen. Deshalb wird jetzt dringend
der Ruf laut nach einer europaweiten Mobilmachung zum Schutz von Freiheit,
Unabhängigkeit, Neutralität und direkte Demokratie
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Langfristig
gibt es nur die Schiene
Bei
seinem Entscheid für eine zweite Gotthard-Röhre hat der Nationalrat
endlich etwas mehr Vernunft gezeigt, weil es bei der in Zukunft auf
die Alpen zurollenden Lawine von Waren-transporten alle Möglichkeiten
zu deren Bewältigung brauchen wird. Bis zur Fertigstellung der
Neat und einem europaweiten Ausbau des Transports auf der Schiene müssen
alle vorhandenen Mittel, Strasse oder Schiene, benützt werden.
Aber schon jetzt seien die Tranporteure gewarnt, in Zukunft gibt es
nur die Schiene und zwar nicht mit Lockmittel (Sub-ventionen, verbilligte
Tarife usw.usf.), sondern mit Zwangsmassnahmen (Verbote, Kontingente
und harte Strafen gegen Missbräuche). Der Brand im Montblanctunnel
war uns allen eine nützliche Warnung!
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